Lowa Reklamationen, nachfassen die Dritte.
Liebe 1.280 Leser, die ursprüngliche Geschichte lässt sich nachverfolgen, wenn man die Lowa Rubrik anzeigen lässt. *Zwinker*
Nichts im Internet bleibt ein Geheimnis. So auch nicht die Äußerungen des Herrn Kudelka, Firma Lowa in einem Interview zum Thema Reklamationsbehandlung:
Artur Kudelka, Leiter Serviceabteilung bei Lowa, sagt: „Vorteil für den Händler ist sicherlich, dass er Reklamationen unkompliziert und schnell abwickeln kann, ohne den Schuh zum Hersteller einzusenden.
Das steht zu lesen im Zusammenhang mit Reklamationen bei: http://www.spomo.de/inhalt/article/85/
Jetzt habe ich Sie verstanden Herr Kudelka !
Das ist meiner Meinung nach nun aber auch so gelagert, dass die Firmen sich freischaufeln von legitimen Kundenerfordernissen und Kompetenzen auf die abhängigen Händler übertragen. Was wäre denn der Fall, wenn man die Einkaufspreise an der Zahl der Reklamationen mit finanziellem Aufwand bemisst ? Ein schrecklicher Gedanke, der mich erschaudern lässt und mich fragen macht, ob es überhaupt gut war schon wieder Lowa Schuhe zu kaufen ?!
Da schreibt Lowa unter Gewährleistung:
Eine Haftung für sonstige Schäden, die insbesondere durch Missbrauch, unsachgemäße Reparatur, mangelhafte Anpassung, Verschleiß, Abnutzung, Veränderung und Modifikation sowie durch unsachgemäße bzw. zweckentfremdete Verwendung verursacht wurden, sowie für Folgeschäden, die nicht an den LOWA Schuhen selbst entstanden sind, ist ausgeschlossen.
Ich schaue nun ein wenig irritiert in diese Zeilen, denn selbst wenn die fälschlicherweise zu Grunde gelegte Begründung vonLOWA zuträfe ( Falsch angezogen ) wo bitte passt dasdenn hinein ? Herr Kudelka, bitte helfen Sie mir ! Verschleiß ? Modifikation ? Unsachgemäße Verwendung, das wäre doch eher das Modell : Mein Schuh ist ein Pfannenschaber ..
Es kotzt mich einfach an, dass ich hier Sachverhalte abtippe wo meiner Meinung nach eh klar ist, dass LOWA sich vor der Vergütung eines Mangels drücken möchte.
Lowa und auch Kudelka werden wenigstens sich selbst oder gegen- bzw miteinander überlegen müssen, was sie denn mit den Schuhen machen, die mein 10 jähriger Sohn nebst Brief an die Lowa Geschäftsleitung schicken wird ? Ich füge nun eine eigene Lowa Rubrik in den Blog, lehne mich zurück und harre der Dinge die da kommen mögen.
Tierheime bluten aus, auch Weinheim
Da ich selbst in Weinheim versuch(t)e kostenfreie, ehrenamtliche Hilfe im Bereich der allumfassenden Reparatur zu leisten, liegt mir dieses Thema ganz besonders am Herzen:
PRESSEMELDUNG 18.08.10
Deutscher Tierschutzbund e. V.
Leitmotto zum Welttierschutztag 2010: „Rettet die Tierheime!“
Zum diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober ruft der Deutsche Tierschutzbund das Leitmotto „Rettet die Tierheime!” aus. Damit stellt der Verband die derzeit existenzbedrohende Lage der Tierheime in den Mittelpunkt. Ein Höhepunkt der Kampagne bildet die am 24. September stattfindende Kundgebung vor dem Deutschen Bundesrat in Berlin. Der Deutsche Tierschutzbund wird dort gemeinsam mit den ihm angeschlossenen Tierschutzvereinen sowie Tierheimen für eine bundesweit einheitliche Rahmenregelung für die Fundtierkostenerstattung und für einen Finanztopf für dringend erforderliche Investitionen kämpfen.
Mit einem „Offenen Brief” hatte sich Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, an die Mandatsträger auf kommunaler Ebene gewandt, um Unterstützung einzufordern. Zumindest auf Arbeitsebene finden mittlerweile Gespräche mit den Spitzenverbänden statt, um an einer Lösung für das Problem zu arbeiten. Aber das ist bei weitem nicht ausreichend.
„Tierheime sind Tierschutzeinrichtungen. Aber da, wo die Tierheime öffentliche Aufgaben übertragen bekommen, wie beispielsweise die Fundtierbetreuung, muss die öffentliche Hand dafür auch kostendeckende Zuschüsse zahlen”, stellt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, klar. Das ehrenamtliche Engagement allein kann diese Mammutaufgabe nicht stemmen, Tierschutz sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, so Apel: „Viele Tierheime kämpfen um ihre Existenz. Bund, Länder und Kommunen sind hier in der Pflicht. Zumal der karitative Tierschutz auch als Folge von Gesetzgebung immer mehr belastet wird.”
Die Situation der Tierheime ist prekär. Die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise, aber auch der Gesetzgebung, wie z. B. die Hundeverordnungen der Länder, schlagen sich im praktischen Tierschutz negativ nieder. Immer mehr Tiere – vor allem alte und kranke – werden aus finanziellen Gründen abgegeben, was sich wiederum auf die Vermittlungsdauer auswirkt. Notwendige Investitionen beispielsweise in neue Hunde- und Katzenhäuser, oder auch die Sanierung, können nicht realisiert werden.
Das Kampagnenmotiv, die aktuelle Unterschriftenliste, ein Interview mit der Leiterin der Rechtsabteilung zum Thema Fundtierbetreuung sowie viele weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: www.rettet-die-tierheime.de
