Die 25 Tage im Leben einer Breitwiese, oder wieso zur Bauleitplanung Verwaltungsdeutsch gebeugt werden muss

Die Veranstaltung der BI zum Erhalt der Breitwiesen brachte es wohl ans Licht. Man hat es eilig “auf der Stadt”. Beschloss man am 5.11.2011 die Bauleitplanung auf den Weg zu bringen, so startet dieselbe am gleichen Abend. Rechtssicher und ohne “wenn und aber”.

Da waren sie, gestern abend, die “Weinheimer” die es eigentlich nicht mehr gibt. Die Bauleitplanung beginnt mit der Beschlussfassung eines Gemeinderates, so meinte ich aus der Argumentation der Organe verstanden zu haben. Keine Frist, sei sie auch noch so kurz, wird dem Bürger eingeräumt. Wozu auch, kassalogische Nein Sager und Zukunftsverweigerer sind wir ! Oder ?

Da fasse ich mir an den Kopf! Ein Bürgerentscheid gegen eine Bebauung der Breitwiesen dürfte kaum zu gewinnen sein, es sei denn, man verweigert den weiterhin so “elegant”. Der Gemeinderat war gestern abend inFragmenten anwesend und augenscheinlich sehr um den Regionalplan besorgt. Andere waren auch besorgt. Um die Region.

Dieses ganze Phrasengedresche : “Regionalplan, Metropolregion, Konversionsfläche, Bauleitplanung, Ankermieter ” macht Politik zum großen Hundehaufen, den der Bürger bei seinem Gang durchs Leben gerne im großen Bogen hinter sich lässt.Möge der Gemeinderat sozusagen über Nacht mit Weitsicht, Einfühlungsvermögen und Existenzsicherungswillen beseelt werden, so wäre es möglich wieder eine Zukunft für diese Stadt entdecken zu können.

Wenn net is a net schlimm! Iweral isses besser !

Der globale Größenwahn ist in Weinheim dauerhaft und insgesamt angekommen. Lasst uns anfangen den zu kassasasiern 🙂

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