Die Breitwiesen Weinheim Falle

Die Kochshow der “Stadtmacher”

Geflüstert wurde es schon lange, ein Internetversandhandel aus Bad Hersfeld möchte sich ansiedeln. Juhuuu ! Steuereinnahmen der Stadt aus der Lohnsteuer. Ende gut alles gut !

 

Wieviel Lohnsteuer wird denn die Filiale erzeugen? Nehmen wir die anderen bereits bestehenden Zwischenlager. Fläche: ca . 100.000 qm, Gesamtzahl der Beschäftigten 1.000. Das bedeutet einen Ressourcenverbrauch pro Beschäftigtem von mindestens 100 qm. Klar, die lagern ja nur !

Hierbei nicht berücksichtigt sind die 300.000 qm Brache die es dann noch zu füllen gilt. Im direkten Wettbewerb mit den infrastrukturell voll erschlossenen Kasernengebieten um Mannheim herum ein Kampf gegen Windmühlen.

Die zu erwartenden Einnahmen sind also gleichwertig denen , die man erzielen könnte, wenn SAP ein Büro mit 500 Mitarbeitern eröffnen würde. Hierfür würde man maximal  5000 qm Bürofläche benötigen, die dann eine Fläche von 1250 qm zzgl. Verkehrsraum beanspruchen würden.  Also etwa 5.000 -8.000 qm, die rund geschnittenen Bäume schon dabei. Kein gutes Beispiel, hätte man dafür ja jetzt schon mehr als genug Flächen in Petto.

Betriebe die sich aus dem Internet rekrutieren und erfolgreich sind, unterliegen immer einem großen Wettbewerbs Risiko und laufen Gefahr übernommen zu werden. Jede dieser Übernahmen hat zur Folge, dass die  Strukturen gestrafft – will sagen geleichtert – werden. Standorte kosten Geld und sind Top 1 der Streichlisten.

Immerhin ein nicht ganz unerhebliches Risiko wofür sicherlich auch eine moralische Haftung bestehen sollte !

Gerade im Falle des Fürsprechers  Herrn Dr . Fetzner  muss sich dieser  mMn. wenigstens die Frage gefallen lassen, wieso er -amtierend-  den nahezu vollinhaltlichen Verfall der Wertschöpfung innerhalb der Stadt sehenden Auges zulässt um dann postum einen CO2 Bomber mit Sitz in Hessen etablieren zu wollen?

 

Schlimm ist weiterhin der Umstand, dass sehr viele Mitmenschen einfach längt auf “egal” geschaltet haben;  jedenfalls habe ich niemanden getroffen dem eine Stelle bei Amazon Weinheim geholfen hätte. Aber so sind sie eben, die Bauchentscheidungen. Gigantisch, nutzlos und am Ziel vorbei.

 

Eventuell sollten die hohen Ratsherren schon mal vor der Haustüre kehren, denn in dem Leerstand in der Hauptstrasse steckt noch Potential. Auf der anderen Seite würde es auch helfen die Kosten der Verwaltung im Scheffel der Tatsachen zu “erleuchten”.  Wenn die Gewerbekraft der Stadt absinkt reicht es nicht Unternehmen über die “Wupper” zu schicken, sondern auch die dazugehörigen Verwaltungsposten müssen eingemottet werden.

Der Herr Bürgermeister wäre überdies gut beraten neue Kinder anzusiedeln, denn die von heute zieht es raus … aus diesem Dilemma ! Wen stört es da wenn er auch noch ein paar Bauern abschafft ? Nur zu Sicherheit: Das war blutige Ironie !

Citius, altius, fortius – Schneller, höher, stärker .. Weinheim an der Knatter !

 

Breitwiesen, Weinheim
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